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Stand: 27. Januar 2011
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Die Geschichte unserer Firma

Der Name Kraus

Durch die Heirat von Theresia, der Tochter von Karl Huber, mit dem Glasermeister Karl Kraus aus Zwiefalten kommt nun ein neuer Name in die Firma. Karl Kraus ist der Spross einer uralten Glaserfamilie, welche sich aufgrund des Stammsitzes des Betriebes im Kloster Zwiefalten vor allem der Kunstglaserei verschrieben hat. Damit bringt Karl Kraus auch eine hier bisher unbekannte Technik mit nach Neustadt.

Karl Kraus (1823 -1906)


Die Anfänge der Glaserei

Nikolaus Huber (1769 -1861), Glasermeister aus Berg bei Lenzkirch im Schwarzwald, gründet eine Glaserei in Neustadt in der Stalterstraße. Aus der Zeit der Geschäftsgründung sind wenige Fakten erhalten geblieben. Immerhin ist noch eine Rechnung über ausgeführte Reparaturarbeiten an die Stadt Neustadt aus dem Jahr 1816 nachweisbar. Ebenso lässt sich aus dem Steuerbuch der Stadt Neustadt aus dem Jahr 1816 entneh­men, dass Nikolaus Huber der Stadt Steuern entrichtet hat. Nikolaus Huber ist mit Zäzilie Fürderer verheiratet, die am 29.3.1832 im Alter von 47 Jahren verstirbt. Aus dieser Ehe gehen vier Kinder hervor.

Karolina und Karl Huber

Die Bau- und Kunstglaserei

Mit Karl Kraus erfolgt 1925 der Namenswechsel des Betriebes in Neustadt von Huber auf Kraus und eine Umfirmierung von "Mechanische Glaserei" in "Bau- und Kunstglaserei". Zu diesem Zeitpunkt hat der Betrieb 4 Beschäftigte.

Aus der Ehe von Karl und Theresia Kraus gehen 2 Kinder hervor. Die Tochter Carola, welche nach einem Studium in Basel als Biologin mit dem Dr. phil. abschließt und der Sohn Manfred. Dieser erlernt ebenfalls das Handwerk des Glasers und Fensterbauers und bildet sich wie seine Vorfahren in fremden Betrieben weiter.

In den frühen 30er Jahren erfolgt die erste Mechanisierung in größerem Ausmaß mit neuen Maschinen und Arbeitstechniken. Dies erfordert 1932 eine Erweiterung der Werkstätte in der Salzstrasse 16. Die Werkräume erweisen sich jedoch bald wieder als zu klein, und es müssen Räume außerhalb der Liegenschaft angemietet werden. In dieser zeit können bereits 6-8 Mitarbeiter beschäftigt werden.

 

Karl und Theresia Kraus mit  Kindern Carola und Manfred.

Hygin Kraus (1862 -1947) in seiner Werkstatt in Zwiefalten

 

Unsere Firma in den Kriegsjahren

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verändert sich der Aufgabenbereich des Betriebes völlig. Karl Kraus ist genötigt, zusammen mit seinen Gesellen und mit Hilfe von Soldaten aus Kasernen und Lazaretten die durch Bombenangriffe verursachten Glasschäden nicht nur im Schwarzwald, sondern auch in Nürnberg und in Berlin zu beheben. Kaum sind die Glasschäden ausgebessert, entstehen erneut Schäden durch weitere Angriffe. Glas ist zu dieser Zeit kaum noch zu bekommen.

Zerbrochene Fensterscheiben können nur notdürftig mit Brettern oder Folien verschalt und abgedichtet werden. Bei der Schadensbehebung im Neustädter Stadtkern kann die Firma Kraus durch Tausch von Holz aus dem Stadtwald (zur Herstellung von Glas­kisten) geringe Mengen Glas von den Glashütten erhalten.

 

Beengte Arbeitsverhältnisse in der Salzstraße. Rechtes Bild: Karl Kraus bei der Arbeit an einem kunstverglasten Fenster.

Nachkriegsjahre bis heute

Nach dem Ende des Krieges erholt sich die Firma zusehends. Sie expandiert weiter und es werden immer größere Fensterelemente angefertigt, weshalb ein weiterer Werkstattanbau erforderlich wird.

Der Betrieb in der Salzstrasse expandiert zusehends. Der Einzugsbereich der Kunden vergrößert sich immer mehr und es kommt zu Engpässen in der Produktion. Räumlichkeiten und Lage des Betriebes lassen einen weiteren Verbleib in der Salzstrasse nicht mehr zu. 1966 wird der Betrieb aus der Salzstrasse in die Gutachstrasse verlegt.

Ehrung eines Mitarbeiters für seine 30-jährige Betriebszugehörigkeit

Kraus Fensterbau GmbH  |  Gutachstr. 22   |  79822 Titisee-Neustadt   |  Tel. 07651-1433  |  Fax 07651-1501

 

 



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